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Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich
Der Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich ist der katasterführende Verein im Land ob der Enns.

Einladung Jahreshauptversammlung 2012

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E I N L A D U N G



zu der am 17. März 2012 um 13:30 Uhr stattfindenden
Jahreshauptversammlung des Landesvereines für Höhlenkunde in
Oberösterreich.


Ort: Volkshaus Kleinmünchen
Dauphinestrasse 19-21
4030 Linz
 

Kontaktadresse

Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich
Promenade 37/24
4020 Linz

EMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Vorstand

Obmann: Harald Zeitlhofer
Obmann Stv: Simone Pysarczuk, Peter Ludwig
Kassier: Judith Planer
Schriftführer: Rainer Eschlböck
Katasterwart: Erhard Fritsch
 
 

Jahreshaupversammlung 2011

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E I N L A D U N G
zu der am 26. März 2011 um 13:30 Uhr stattfindenden Jahreshauptversammlung des
Landesvereines für Höhlenkunde in Oberösterreich.
Ort: Volkshaus Keferfeld Landwiedstr. 65 , 4020 Linz.

Für den Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich
Der Schriftführer

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 30. Juni 2011 um 12:18 Uhr
 

Vereinsgeschichte

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Ein vereinsgeschichtlich sehr wichtiges Ereignis fand am 31. Oktober 1910 statt: Über Anre­gung des Revidenten der k.k. Staatsbahnen Georg Lahner erfolgte  die Gründung des Zweiges Ober­österreich des Vereins für Höhlenkunde in Österreich. Man kann sagen, dass dieser Ver­ein (Zweig O.Ö.) eigentlich ein Vorläufer des heutigen Landesvereines für Höhlenkunde in Oberösterreich, kurz LVH OÖ, ist!

Im Jahre 1910 wurde die Koppenbrüllerhöhle durch den Touristen-Verein "Die Natur­freunde", Ortsgruppe Linz-Urfahr dem allgemeinen Besuch erschlossen. Dieses Jahr ist aber auch der Be­ginn einer Reihe großartiger Entdeckungen im Dachsteingebiet (Dachstein-Rie­seneishöhle, Mammuthöhle und Mörkhöhle).

Die Jahre um und nach 1911 waren sehr der Öffentlichkeitsarbeit gewidmet: 1911 stellte Lahner am Pöstlingberg lebende Grottenolme aus, am 15.5.1912 konnte er dort das erste "Österreichische Museum für Höhlenkunde"  (übrigens das erste Höhlenmuseum der Welt) er­öffnen.

Dass die Höhlenforschung in O.Ö. - bis auf wenige Ausnahmen - in den Jahren des 1. Welt­krieges stagnierte, erklärt sich von selbst. Am 26. April 1919 fand die 1. Hauptversammlung der "Landessektion O.Ö." des "Vereins für Höhlenkunde in Österreich" nach dem ersten Weltkrieg statt. Der seit dem Jahre 1921 vom "Zweig O.Ö." in "Landesverein für Höhlenkunde in O.Ö." umbenannte Verein be­stand bald nur mehr auf dem Papier, da sich immer mehr Mitglieder loslösten.

Am 1. Dezember 1924 kam es daher zur Gründungsversammlung des "Oberösterreichischen Höhlenforscherklub, Linz". Dieser Klub wurde noch im selben Jahr mit Bescheid der O.Ö. Lan­desregierung genehmigt. 1931 wurde der Vereinsname in "O.Ö. Landesverein für Höhlen­kunde, Linz" geändert.

In die Zeit der Neugründung bis 1938 gelangen bedeutsame Forschungen in O.Ö. und im an­gren­zenden Ausseer­land. Auch fällt in diese Zeit die erstmalige Pachtung einer alten Knap­penhütte, der "Lipplesgrabenstollenhütte" bei Bad Ischl als wertvollen Stützpunkt für die Höhlenforschung, der dem Landesverein bis heute erhalten geblieben ist.

Im Zusammenhang mit den Wirrnissen des 2. Weltkrieges hat der Verein leider den größten Teil seiner Urkunden­sammlung eingebüßt (nur 17 Höhlenmappen blieben übrig).

1947 wurde die Wiedergenehmigung als selbständiger Landesverein durch die Landesregie­rung erreicht. Die Forschertätigkeit begann wieder zuzunehmen. Es musste allerdings von vorne begonnen werden! Gleich ein Jahr später (1948) tritt der Höhlenforscherverein Hallstatt-Obertraun dem Landesverein bei.

Im September 1949 fand auf der Schönbergalpe bei Obertraun die Gründungsversammlung des "Verbandes Österreichischer Höhlenforscher" statt. Zugleich mit dieser Gründung wurde die Erstellung des österreichischen Höhlenverzeichnisses und des bun­deseinheitlichen Höhlenkatasters beschlossen.

1952 musste durch die Bildung von Zweigvereinen eine Satzungsänderung vorgenommen werden und zugleich er­folgte die Umbenennung in "Landesverein für Höhlenkunde in Ober­österreich".

1955 erschien die erste Ausgabe der Vereinsmitteilungen. In den seither vergangenen 42 Jah­ren sind  bereits 102 Folgen dieser Informations- und Forschungsschrift erschienen!

Im Jahre 1965 wurde in Linz durch 30 Mitglieder verschiedener Landesvereine die Grün­dungsversammlung des österreichischen Höhlenrettungsdienstes abgehalten.

1977 erhält der Landesverein im neueröffneten Landeskulturzentrum in Linz endlich ein Vereinsheim und Archiv. In der Waltherstraße in Linz konnte eine ordentliche Materialkam­mer bezogen werden. Später erfolgte die Übersiedlung der Materialkammer in die Stockhofstraße.

 

Ziel des Vereins

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Wie in den Statuten des Vereines verankert, ist der LVH OÖ ein unpolitischer auf fachwis­senschaftlicher Grundlage aufgebauter gemeinnütziger Verein. Er bezweckt die Erfor­schung, Erschließung und die wissen­schaftliche Auswertung der Höhlen des Landes Ober­österreich, die Vermittlung ihrer Kenntnis, die Führung des Landeshöhlenka­tasters und die Erhaltung des Höhlenrettungsdienstes. Besonders der Naturschutz im Be­reich der Höhlen- und Karsterscheinungen ist ein wesentlicher Bestandteil der Zielsetzungen.

Aufgrund der schon erwähnten Erstellung des Höhlenkatasters wurde auch eine Aufteilung der Gebirgsgruppen vorgenommen, nachdem das Forschungsgebiet des Landesvereines vom Kristallin des Mühlviertels im Norden bis über die Grenzen des Bundeslandes im Bereich des Kalkmassi­ves des Toten Gebirges im Süden hinaus, reicht. Bisher sind im O.Ö. Höhlenkataster weit mehr als tausend Höhlen erfasst, bzw. erforscht. Aufgrund der geologi­schen Verhältnisse und der jährlichen Neuentdeckungen lässt sich vermuten, dass noch mindestens dieselbe Anzahl an Höhlen der Entdeckung harrt!

Bereits seit vielen Jahren ist auch als spezieller Zweig die Erforschung und Erhaltung von alten Stol­lenan­lagen und Erdställen dem Verein ein Anliegen. Ein diesbezüglich abgehal­tener,  vielbeachteter Kongress im Schloss Weinberg ist besonders zu erwähnen. Ebenso ein späterer Kongress im Schloss Puchberg bei Wels, der dem Erfahrungsaustausch der internationalen einschlägigen Fachleute diente.

Ein Schwerpunkt der Vereinstätigkeit neben der Forschungsarbeit ist der Höhlenschutz, d.h. die Erhaltung der Ursprünglichkeit der Höhlen und ihrer Fauna, Schutz vor Zerstörung und Ver­schmutzung! Dieser Gedanke wurde auch seitens der O.Ö. Landesregierung schon im Jahre 1978 aufgegriffen und die Oberösterreichische Höhlen­schutzwache installiert. Dieser gut ausgebildeten Gruppe von Natur­liebhabern (Naturwacheorgane des Landes) gehören auch Mitglieder des Landesvereines an, die immer wieder besonders geschützte Höhlen kontrollie­ren und die vor­handenen Schutzeinrichtun­gen (Absperrungen) instand halten. Der Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich unterstützt auch die Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreichs beim Vollzug des Naturschutzgesetzes, in dem auch Höhlenschutz verankert ist.

Neben der idealistischen Einstellung der Vereinsmitglieder sind die zum Teil materialauf­wendigen For­schungen und Aktivitäten erst durch die Unterstützung die der Landesverein von der Naturschutzabtei­lung des Landes Oberösterreich erhält, möglich!

 



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  • Hermann Kirchmayr : Hallo, für Interessierte findet Samstag und Sonntag eine Einsatzleiterschulung der ÖHR in Admont statt - Info bei den Landes- und Einsatzstellenleiter. Es wäre auch gut, wenn am Sonntag zur Jahreshauptversammlung der ÖHR-BV doch einige HR kommen könnten - Informationsweitergabe. Viele Grüße! Hermann
  • Simone Pysarczuk : Der Speleo Projects Höhlenkalender 2011 kann ab sofort wieder bei mir bestellt werden: «email»
  • Hermann Kirchmayr : Zur Information: am 2.2.2011  sind der Obmann, der Schriftführer, der Kassier und de Schriftführer-Stv. des ÖHR-BV zurückgetreten. Weiters ist der Posten eine Rechnungsführes frei geworden. Interessenten mögen sich an die ÖHR-BV wenden.
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