Im LVH waren wir ja immer relativ weit vorne bei der Vewendung neuzeitlicher Techniken zur Unterstützung der Höhlendokumentation.
Das hat sich ja bis vor kurzem auf die Verarbeitung der Meßdaten beschränkt, weniger auf die Vermessung selbst.
In den 80er Jahren gab es einige Versuche mit Ultraschallentfernungsmessungen, die aber wenig erfolgsversprechend verliefen. Die Beschränkten sich auf die fallweise Messung der Raumhöhe. Die Geräte waren ungenau und unzuverlässig.
Seitdem es handliche und bezahlbare Laserentfernungsmesser gibt, haben diese dann und wann das Maßband ersetzt.
Dann, erst vor zwei Jahren, kam Ersatz für Kompaß und Neigungsmesser in Form des Shetland Attack Ponys.
http://www.shetlandattackpony.co.uk/
Und, dann im Vorjahr der ganz große Schritt mit dem DistoX / Piockettopo von Beat Heeb.
http://paperless.bheeb.ch/
Nun hat man alles zusammen:
elektronische Vermessung, Übertragung der Daten zum Rechner und gleich das Zeichnen dort am Rechner.
Freilich erfordert das Ganze etwas (neue) Disziplin (da tun sich die Schweizer wohl leichter) und es gibt ein paar Problemchen, bei weitem aber nicht sovieel wie ein derart komplexes System befürchten ließe.
Weiters folgt demnächst.
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