Eigentlich sollten es ja vier werden, doch weil wir bereits nach dem Kühlloch etwas 'gebraust', und unsere '50' Lampen nach den beiden Schießerbachhöhlen dann am Ende waren, ging sich die T-Höhle leider nicht mehr aus. (Wer schenkt mir eine Scurion...??) Doch die Eindrücke von den drei aktiven Wasserhöhlen reichten alle mal, um den Tag zufrieden zu beenden.
Mich interessierten natürlich die Flattertiere im Kühlloch besonders, da ich bei meiner ersten Befahrung zusammen mit Kollegen vom LVHOÖ im Jahr 2005 einige Mopsfledermäuse gesehen habe. Für meinen Freund war das Kühlloch neu und die beiden Schießerbachhöhlen befuhren wir beide zum ersten Mal. Tatsächlich haben wir im Kühlloch wieder Mopsfledermäuse gesehen, diesmal waren es aber nur zwei. In der Unteren Schießerbachhöhle fanden wir dann nur noch eine Mopsfledermaus und in der Oberen war kein Fledi weit und breit zu sehen. Insgesamt verbrachten wir ca. sieben Stunden in den drei Höhlen, und waren beide am meisten von der Schönheit der Oberen Schießerbachhöhle fasziniert. Beeindruckend auch der Muskelkater am nächsten Tag, von der Schlieferei... Besonders faszinierend ist die große Zahl an Höhlen, die in diesem Tal in Reichweite sind, also an einem Tag lassen sich hier schon ein paar sehr schöne Objekte besuchen!




Im Bild: Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus)
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